Mendelsche Regeln spielen mit

Allerdings macht man sich bei Designerhunden die erste Mendelsche Regel, die Uniformitätsregel, zunutze. Wonach man bei der ersten Generation (F1-Generation) eben ein weitgehend homogenen Phänotyp erwarten kann. Erst ab der zweiten Generation (F2-Generation) kann man kaum noch Vorhersagen über das ergebnis machen.

Neue Hunderassen auf Basis von Designerhunden

Viele der heute uns bekannten Rassehunde entstanden als Designerhunde oder Hybridhunde. Nicht immer stand als Kollege Zufall parat.

Die Idee, Hunde auf diese Weise zu züchten, ist keine neue Erscheinung. Als ältere Hybridhunde seien hier der Lurcher (Windhund × nicht-Windhund), der Longdog (Windhund × Windhund) oder der Catahoula Bulldog (American Bulldog × Louisiana Catahoula Leopard Dog) angeführt, die seit 100 Jahren und mehr so gezüchtet werden.

Hundezucht war immer schon gezielte Verpaarung von Hunden

Neu ist die Idee mit den Designerdogs dabei nicht. Schließlich gibt es die Hundezucht schon sehr viel länger. Und schon im 17. Jahrhundert wollte man Hunde mit bestimmten Eigenschaften erhalten. Zum Beispiel Hunde, die besonders gut darin waren, auf Schafe aufzupassen oder eben Hunde, die der Beute auch in ihren Bau folgen. Zwar hatte man keine Ahnung von der Gentechnik, aber man nahm eben die Hunde bzw. deren Nachkommen und züchtete mit denen, von denen man annahm, dass sie dem, was man am Ende erhalten wollte, am nächsten kam.


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